Wahre Sicherheit finden wir nicht im Außen

Wahre Sicherheit finden wir nicht im Außen

Ein Jahr voller Veränderungen geht nun langsam dahin. Vielen von uns wurde in den vergangenen Monaten vor Augen geführt, dass die Sicherheit, nach der wir in unserem äusseren Leben streben, lediglich ein konstruiertes Konzept unseres Geistes ist und gerade erfahren wir, dass es sie nicht wirklich gibt.

 

Sicherheit durch Loslassen

Ein Virus schaffte es, dass viele unserer Systeme ins Wanken geraten und einige stellen sich die Frage nach dem Sinn. Der Sinn des Seins von bestimmten Systemen. Welche Systeme unterstützen uns, welche führen uns in Abhängigkeiten und fördern dadurch genau wieder die Angst, die uns nach Sicherheit streben lässt. Sicherheit, um die Systeme aufrecht zu erhalten. Aufrecht erhalten, weil wir nicht loslassen können. Dabei liegt die Lösung gerade im Loslassen. Die Sicherheit, weniger Leid ertragen zu müssen, da Leid durch Festhalten und durch eine falsche Sicht auf die Dinge entsteht. Festhalten von selbst konstruierten Konzepten und den daraus resultierenden Gedanken und Gefühlen, die unser Verhalten mehr und mehr auf reaktive Weise automatisieren.

 
Sein oder Nichtsein
in den Dingen zu erkennen
wird jeden Narr
vom Frieden dieser Welt abtrennen.
 
Nagarjuna (2. Jh.) 

 

Alles suchen wir im Außen

Woran liegt es, dass wir uns so abhängig von äußeren Dingen machen? Geborgenheit, Glück, Frieden, Zufriedenheit, Anerkennung, Aufmerksamkeit? Alles suchen wir im Außen. Wieso merken wir nicht, dass alles was wir im Außen erreichen, nicht von Bestand und dadurch unsicher ist?

Wäre es nicht einfacher, wenn du all diese Aspekte in dir selbst finden könntest, unabhängig von äußeren Zuständen?Welche Auswirkung hätte es auf dein Konzept von Sicherheit und auf die Angst, die nach dieser Sicherheit verlangt?

#achtsamkeit

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